Duftende Restsommernächte und ich presse den Körper
an den knochigen Leib.
Warm, voller Druck an die gewölbten Stellen.
Widerstand.
Die Blumen knicken im vertrockneten Gras,
unser Gewicht drückt doppelte Kuhlen in den Sandboden.
Wir atmen warme Luft ein.
Wir atmen warme Luft aus.
Wir atmen warme Luft aus.
Drum ´n´ Bass pocht durch uns hindurch.
Als wenn es sich aufzwängt.
Als wenn es sagen würde:
„Hier, nimm mich!“
Was soll ´s , komm in unsere Mitte.
Deine bemalten Arme pausen Schatten auf meine weiße Haut.
Lächerlich schlechte Gemälde im Mondlicht.
Nachts sind alle Katzen grau, sogar die jämmerlich Schönsten.
Grillfleischgeruch, nackte Beine und wallende Hitze.
Sag die richtigen Worte, fass an die falschen Stellen.
Hipster Generation unter freiem Himmel.
Bunte Klamotten, zerrissene Fetzen.
Ich würde es nicht als Lappen benutzen
und es ziert ihren kleinen knackigen Arsch.
In einer lauten bunten Sommernacht.
Wrack´ mich ab. Wrack´ dich ab.
Lebe dich durch, heute Nacht.
Der Soundtrack deines Lebens unter freiem Himmel.
Gezäunte Wünsche, getürmte Träume.
Küssende Münder, warmgetrunkene Körper-
im Takt.
Silhouetten werfen Schatten.
Warmer Schoß und nasse Gedanken.
Am Zaun sehe ich zwei wippende Körper-
ihr seid jung.
Komm leb´ dich aus, komm mache weiter.
Der Mauerpark beherbergt alle Gäste.
Am Rande seiner Möglichkeit.
Ich schaue zu.
Vielleicht kann ich noch etwas lernen.
„Nein, kann ich nicht“ erkenne ich.
Wir sind okay.
Sind wir?
Es ist Sommer, wir müssen.
Das Gegenteil gehört dem Winter.



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