Ich beobachte Menschen.
Jeden Tag.
Am Bahnhof.
Durch mein Fenster.
Gegenüber.
Wenn ich mich umdrehe und wenn ich versuche wegzuschauen.
Bei manchen fällt das Wegschauen leicht.
Ungefähr so wie man wegschaut, wenn man ein Bonbonpapier fallen lässt.
Bei anderen macht das Hinschauen Spaß ungefähr so, wie Eis essen oder Bier trinken.
Ich schaue mir Bilder an.
Fremde Bilder sind mir die Liebsten, seine eigenen kennt man.
Man übersieht sich sehr gerne im Alltag.
Man langweilt sich mit seinen eigenen Zügen.
Ich schaue immer auf die kleinen Dinge, die versteckten.
Die Details, der rote Socken zur lila Tischdecke.
Die Blumenvase, drapiert mit wild gepflückten Blumen.
Die Pünktchentapete und das weiße Sofa.
Dann stelle ich in Gedanken meine Möbel um.
Weil ich ein Stück von davon haben möchte.
Man möchte immer irgendetwas haben.
Ein wenig Bewegung, weil nichts konstanter ist als
genau diese.
Ich schaue in Gesichter.
Harte.
Weiche.
Alte.
Junge.
Manchmal mag ich was ich sehe.
Oftmals nicht.
„Alt sein ist genauso eine schöne Aufgabe, wie jung sein“
Ich höre das immer im Kopf wenn ich Falten verurteile.
Fremde Falten, mein Gesicht ist glatt.
Ich finde das ist ein schöner Satz, jedoch hört er immer
auf schön zu sein, wenn mein Knie knackt.
Dann ist alt sein keine schöne Aufgabe mehr.
Letztens habe ich Curry Gäng Ped gegessen.
Nummer 25 auf der Karte.
Der Tag war lau, das Essen scharf.
Das Alleinsein macht mir nichts aus.
Im Gegenteil, es gibt oft nichts schöneres.
Man gewöhnt sich an seine Gesellschaft,
oft die Beste die man haben kann.
Ich esse Nummer 25 und schaue auf
die Straße.
Ich sehe dieses Mädchen.
Ich mag ihre Haare.
Braune Haare.
Blonde Haare interessieren mich nicht.
Sie ist schön, schön sind aber viele.
Ich gucke ihr nach, sehe unter den wehenden
Rock.
Mag ihre strammen Beine, den forschen Schritt.
Das schlampig übergezogene Shirt, verknotet an den falschen Stellen.
Die Züge wechseln von jung zu überfordert und gehetzt.
Ich frage mich wie sie im Bett ist.
Mein Curry wird kalt.
„Scheiße“, denke ich mir, während meine weiße Bluse
voller Flecken ist.
„Fein Essen gehen war noch nie drin“, denke ich gelangweilt.
Mauerpark.
Der Mann ist kein großer.
Er hat verkrüppelte Beine, schleppt sich hinter einem
Rollwagen her.
Er versucht es.
Jeden Tag.
Am Bahnhof.
Durch mein Fenster.
Gegenüber.
Wenn ich mich umdrehe und wenn ich versuche wegzuschauen.
Bei manchen fällt das Wegschauen leicht.
Ungefähr so wie man wegschaut, wenn man ein Bonbonpapier fallen lässt.
Bei anderen macht das Hinschauen Spaß ungefähr so, wie Eis essen oder Bier trinken.
Ich schaue mir Bilder an.
Fremde Bilder sind mir die Liebsten, seine eigenen kennt man.
Man übersieht sich sehr gerne im Alltag.
Man langweilt sich mit seinen eigenen Zügen.
Ich schaue immer auf die kleinen Dinge, die versteckten.
Die Details, der rote Socken zur lila Tischdecke.
Die Blumenvase, drapiert mit wild gepflückten Blumen.
Die Pünktchentapete und das weiße Sofa.
Dann stelle ich in Gedanken meine Möbel um.
Weil ich ein Stück von davon haben möchte.
Man möchte immer irgendetwas haben.
Ein wenig Bewegung, weil nichts konstanter ist als
genau diese.
Ich schaue in Gesichter.
Harte.
Weiche.
Alte.
Junge.
Manchmal mag ich was ich sehe.
Oftmals nicht.
„Alt sein ist genauso eine schöne Aufgabe, wie jung sein“
Ich höre das immer im Kopf wenn ich Falten verurteile.
Fremde Falten, mein Gesicht ist glatt.
Ich finde das ist ein schöner Satz, jedoch hört er immer
auf schön zu sein, wenn mein Knie knackt.
Dann ist alt sein keine schöne Aufgabe mehr.
Letztens habe ich Curry Gäng Ped gegessen.
Nummer 25 auf der Karte.
Der Tag war lau, das Essen scharf.
Das Alleinsein macht mir nichts aus.
Im Gegenteil, es gibt oft nichts schöneres.
Man gewöhnt sich an seine Gesellschaft,
oft die Beste die man haben kann.
Ich esse Nummer 25 und schaue auf
die Straße.
Ich sehe dieses Mädchen.
Ich mag ihre Haare.
Braune Haare.
Blonde Haare interessieren mich nicht.
Sie ist schön, schön sind aber viele.
Ich gucke ihr nach, sehe unter den wehenden
Rock.
Mag ihre strammen Beine, den forschen Schritt.
Das schlampig übergezogene Shirt, verknotet an den falschen Stellen.
Die Züge wechseln von jung zu überfordert und gehetzt.
Ich frage mich wie sie im Bett ist.
Mein Curry wird kalt.
„Scheiße“, denke ich mir, während meine weiße Bluse
voller Flecken ist.
„Fein Essen gehen war noch nie drin“, denke ich gelangweilt.
Mauerpark.
Der Mann ist kein großer.
Er hat verkrüppelte Beine, schleppt sich hinter einem
Rollwagen her.
Er versucht es.
Immerhin.
Sein Gesicht hat drei Leben gelebt.
Ein drittel Drogen, ein drittel Alkohol, ein drittel Frauen.
Ich weiß nicht welches Drittel ihm den Rest gegeben hat.
Ich bleibe stehen und beobachte ihn heimlich.
Ich denke mir: „Verdammt armes Schwein, tauschen will ich nicht.“
Weggucken auch nicht.
Macht ja keiner.
In Deutschland sowieso nicht, nur wenn es darauf ankommt.
Ich bin froh, dass er kaputter ist, ohne dieses Gefühl ich sei
ein schlechter Mensch, dennoch ein guter Feststeller.
Am Ende ist man doch immer selbst schuld.
Oder wie sie es immer sagen.
Sein Gesicht hat drei Leben gelebt.
Ein drittel Drogen, ein drittel Alkohol, ein drittel Frauen.
Ich weiß nicht welches Drittel ihm den Rest gegeben hat.
Ich bleibe stehen und beobachte ihn heimlich.
Ich denke mir: „Verdammt armes Schwein, tauschen will ich nicht.“
Weggucken auch nicht.
Macht ja keiner.
In Deutschland sowieso nicht, nur wenn es darauf ankommt.
Ich bin froh, dass er kaputter ist, ohne dieses Gefühl ich sei
ein schlechter Mensch, dennoch ein guter Feststeller.
Am Ende ist man doch immer selbst schuld.
Oder wie sie es immer sagen.
Fragen tun sie nicht.
Es ist 2.00 Uhr morgens.
Samstags.
Ich nehme die S-Bahn.
P´Berg nach Charlottenburg-6 Stationen.
2 Welten, lächerlicher Schick auf lächerlichen Kitsch.
Eine Stadt und Babylons Bahnhof der Unterschiedlichkeiten.
Ich hätte das Auto nehmen können, ich verzichte gerne darauf.
Manchmal.
Nicht wegen der Promille, sondern wegen der Menschen.
3 Jugendliche stehen an der Tür.
Zwei Jungs, ein Mädchen.
Hässliche Prollkleidung, ich würde ihnen nicht „Hallo“ sagen.
Es ist laut um sie herum.
Der eine mit kurzem Haar fängt an zu zucken.
Dann übergibt er sich, sackt in sich zusammen.
Er hört nicht auf, der Boden ist dreckig, noch stinkt es nicht.
Aber wahrscheinlich bald.
Seine Augen fangen an zu flackern.
Ich denke: „Nie wieder 16“ und steige aus.
Ich sitze auf meinem Balkon.
Die Sonne knallt mir auf den Kopf.
Es ist still, nur diese Elster krächzt.
Ich hasse sie.
Besonders nachts um drei, das macht sie sehr oft.
Ich sitze an meinem Holztisch, rauche, schaue runter.
Der Nachbar hinübergebeugt, spricht mit seinen Gartenzwergen,
pflegt sie, hegt sie.
Gießt die Blumen, damit sie nicht eingehen,
wie die vergangenen Gespräche mit seiner Frau.
Der Balkon strotzt vor lauter Kitsch und Sehnsucht nach mehr.
Weniger ist mehr, doch diese Gleichung kennen sie nicht.
Ich frage mich, ob ich auch mal so werde.
Ich finde keinen Grund dafür, aber noch ist früh, noch kann vieles
passieren.
Ich ziehe fast am Filter, grüße freundlich nachdem sie mich bemerkt haben,
gehe hinein.
Auf der Waschmaschine liegen fein säuberlich
Es ist 2.00 Uhr morgens.
Samstags.
Ich nehme die S-Bahn.
P´Berg nach Charlottenburg-6 Stationen.
2 Welten, lächerlicher Schick auf lächerlichen Kitsch.
Eine Stadt und Babylons Bahnhof der Unterschiedlichkeiten.
Ich hätte das Auto nehmen können, ich verzichte gerne darauf.
Manchmal.
Nicht wegen der Promille, sondern wegen der Menschen.
3 Jugendliche stehen an der Tür.
Zwei Jungs, ein Mädchen.
Hässliche Prollkleidung, ich würde ihnen nicht „Hallo“ sagen.
Es ist laut um sie herum.
Der eine mit kurzem Haar fängt an zu zucken.
Dann übergibt er sich, sackt in sich zusammen.
Er hört nicht auf, der Boden ist dreckig, noch stinkt es nicht.
Aber wahrscheinlich bald.
Seine Augen fangen an zu flackern.
Ich denke: „Nie wieder 16“ und steige aus.
Ich sitze auf meinem Balkon.
Die Sonne knallt mir auf den Kopf.
Es ist still, nur diese Elster krächzt.
Ich hasse sie.
Besonders nachts um drei, das macht sie sehr oft.
Ich sitze an meinem Holztisch, rauche, schaue runter.
Der Nachbar hinübergebeugt, spricht mit seinen Gartenzwergen,
pflegt sie, hegt sie.
Gießt die Blumen, damit sie nicht eingehen,
wie die vergangenen Gespräche mit seiner Frau.
Der Balkon strotzt vor lauter Kitsch und Sehnsucht nach mehr.
Weniger ist mehr, doch diese Gleichung kennen sie nicht.
Ich frage mich, ob ich auch mal so werde.
Ich finde keinen Grund dafür, aber noch ist früh, noch kann vieles
passieren.
Ich ziehe fast am Filter, grüße freundlich nachdem sie mich bemerkt haben,
gehe hinein.
Auf der Waschmaschine liegen fein säuberlich
5 pulvrige Linien.
Ordnung muss sein.
Ein wenig : „ Ich bin lieb zu dir“ ein Stückchen:
„Komm vergiss den Schmerz“ oder einfach manchmal
nur stumpfes Vergnügen.
Einmal König für ein Nasenreich.
Ich bin kein Richter.
Kein Henker.
Kein Mitmacher.
Beobachter.
Jeder hat sein Limit.
Das Leben hart am.
Ich beobachte Menschen.
Jeden Tag.
Am Bahnhof.
Durch mein Fenster.
Gegenüber.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen